Tatami sind die Matten, die traditionell den Boden eines japanischen Raums bedecken, ursprünglich aus dicht gewebtem Reisstroh mit einem weichen Binsenbezug. Im Kampfsport bezeichnet Tatami den gepolsterten Bodenbelag in Dojos für Künste mit Würfen, Fällen oder Bodenarbeit wie Judo, Aikido und Brazilian Jiu Jitsu, wo ein harter Boden sicheres Training unmöglich machen würde.
Die meisten Trainingshallen nutzen heute moderne, ineinandergreifende Matten statt traditioneller Strohtatami, meist aus dichtem Schaumstoff mit einer Oberfläche aus Vinyl oder ähnlichem Material, die den Aufprall von Stürzen abfedern und dabei Griff und Fußarbeit weiterhin ermöglichen. Dicke und Dichte variieren je nach Einsatzzweck: Matten für Judo und BJJ, wo harte Würfe und Bodenarbeit üblich sind, sind meist fester und dicker als leichtere Matten, die nur für das Stehtraining gedacht sind.
Unser Leitfaden zu Matten und Bodenbelag behandelt die Mattenwahl für einen Verein oder den Heimbereich, und der Eintrag zu Ukemi erklärt die Fallfertigkeiten, die diese Matten unterstützen sollen.
